Selbstständig werden und sein


Ich bin dann auf die Suche gegangen nach anderen Eigentümern. wir hatten so viele Gaeste und gar keine Moeglichkeit die alle unter zu bringen. Erst hab ich nur Briefe an alle deutschen Besitzer in unserem Haus geschickt. Daraufhin hat sich einer gemeldet, der aber nach Familiendisskusion doch nicht mitgemacht hat. Dann hat sich ein weiterer Besitzter gemeldet. Mit dem hab ich dann angefangen als Dienstleistung. Der ist heute noch dabei und ganz begeistert, wie gut wir (meine Freundin hilft mir seit einem Jahr) vermieten!
Und wieder haben wir Anzeigen geschaltet und wieder das alte Problem: Wo kriegen wir weitere Betten her?
Ich hab dann Briefe in ganz Noordwijk verteilt, wo ich dachte, das Ferienwohnungen vermietet werden. Auf der einen Seite war der Brief deutsch und auf der anderen Hollaendisch.
Monate lang hatten wir da gar keine Reaktion drauf! Aber trotzdem hab ich durch Internetsuche noch einige Besitzter gefunden. und tatsaechlich nach einem halben Jahr haben sich doch noch 2 Besitzer gemeldet.
So langsam ganz langsam wurde die Sache ernst. Erstmal eine Firma anmelden, stress mit dem Finanzamt will ich ja so gar keinen! eine eigene Website musste her, versteckt unter Ysseleikhoeve.de konnte uns ja niemand finden.
Ein Firmenname … das war noch eine Geburt.
Etwas sprachneutrales, was es noch nicht gibt, was auch kein Schimpfwort in einer anderen Sprache ist, wo die Site’s noch frei sind, was sich einpraegt… und noch viele Kriterien mehr musste der Name erfuellen.
Ich arbeitete damals noch halbtags bei Hanzestad.com und mein Kollege gegenueber hat einen Betrieb der heisst ReLub und mein Kollege heisst: Rene Luebring.
Ach, dachte ich, das ist doch was; die ersten zwei Buchstaben von meinem Vornamen und die ersten zwei (na ja ok drei) von meinem Nachnamen.
PeOos.
Noch eben auf dem www suchen, ob es das schon gibt oder ob es was anderes bedeutet und dann her mit meiner Site.
Hiermit begann ein langer Leidensweg, eine eigene Website bauen. Aber mehr im dritten Teil.

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Mein Marcel arbeitet seit 2003 in Noordwijk aan Zee, was ungefaehr 150 km einfache Entfernung zu Kampen, meinem Wohnort, hat. Auch in Holland nimmt das Verkehrscaos zu, so das wir uns entschlossen haben, ein Appartment in Noordwijk zu kaufen. Klein aber fein, damit der Herr im Winter nicht jeden Abend auf der Autobahn sich mit den Deppen rumschlagen muss, und da gibt es hier ja ganz viele mit gelben Kennzeichen. Im Sommer vermieten wir das Appartement, dachten wir, dann wird der Spass nicht so teuer. Gesagt getan und ein paar gratis Anzeigen im WWW geschaltet. Abgesehen von endlos spam (spamfighter sei dank) haben wir auch endlos Gaeste gehabt. und da kam dann die Idee: ach, wenn ich doch fuer andere vermieten koennte.