Pflanzen krank


Seit etwa drei oder vier Jahren haben wir Probleme mit Pockenmilben am Wein. Man erkennt den Befall an Blättern mit farblich etwas veränderten Beulen auf der Vorderseite und hinten weißpelzigem Belag – besonders in diesen Beulen.
Gespritzt habe ich noch nicht (kann man z.B. mit diesem Mittel von Neudorff machen), aber in jedem Jahr die Triebe ordentlich zurückgeschnitten.
Im letzten Herbst war ich es dann leid, die Milben trotzdem jedes Jahr wieder neu zu haben (sie überwintern an den Knospenschuppen), so dass ich den Rückschnitt ganz radikal bis auf ca. 30cm Stamm gemacht – also ALLE Triebe ab.
Nun treibt der Wein wieder aus:

07Juli08 weinaustrieb

Bis jetzt sehen die Blätter noch gesund aus. Hoffen wir, dass es so bleibt!

An der Weinlaube, die bisher (noch) nicht befallen war und ist, gibts jede Menge Fruchtansätze.

07Juli08 weinlaubeFrucht

Da freuen wir uns schon auf das Naschen im Herbst – sofern uns die verfressenen Drosseln hier etwas davon übrig lassen. (Im letzten Herbst war nämlich über Nacht plötzlich alles weg – so bald die Trauben süß genug waren …) 😦

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Schön, dass ich vom Günter nun erfahren habe, dass man mit Schachtelhalmbrühe auch gegen Rosenrost etwas machen kann.
Dies ist die Kandidatin, an der ich das Sud-Rezept zuerst ausprobieren werde, denn Schachtelhalm haben wir massenhaft im Garten.

LilienJuni08 kletterrose

Das meiste hab ich nach der wilden Blüte ohne Blätter schon abgeschnitten, und wenn der Rest verblüht ist, gehts runter bis nach unten und die Stengel-Stümpfe werden in Schachtelhalmbrühe gebadet.
Ich finde die Blüten-Farbe so schön, deshalb würde ich sie gern retten.

Vielleicht pflanze ich sie auch um, habe schon einen anderen Platz für sie im Auge …

… und dann setze ich gleich auch meinen letzten Beitrag aus dem alten Landleben-Blog mal hier hinein.

Was für eine Krankheit kann dieser Kirschbaum haben:

Viele der Blüten sind vertrocknet, und wo Kirschen angesetzt hatten, sah es oft so aus wie auf dem Foto oben.

Außerdem haben wir – von Beginn an – ein großes Ameisen/Läuseproblem. Die von den Ameisen gezüchteten Läuse befallen die Triebspitzen und bremsen das Wachstum, und das sieht dann so aus:

Einmal – vor einigen Jahren – haben wir den Baum schon mal radikal zurückgeschnitten, aber das möchten wir nicht noch einmal tun, nachdem er nun so schön nachgewachsen ist.
Wäre echt schade, wenn man nichts tun könnte.
Gibt es nicht ein Mittel, dass man auf dem Boden um den Kirschbaum versprühen könnte, (so dass er über die Wurzeln Hilfe aufnehmen kann), oder gibt es so etwas wie „Sticks“ (wie für Blumentöpfe), die man im Kronenbereich rundherum in die Erde stecken kann? …