Eine Kollegin hat neulich die Patenschaft für zwei Salatsorten übernommen.

Hä? Wat dat denn?
Ich hab es mir mal auf der angegebenen Seite angeschaut: http://www.nutzpflanzenvielfalt.de/
Wenn man die Patenschaft für eine Pflanzensorte (in diesem Jahr eben Salat) übernehmen möchte, erhält man Saatgut. Ziel ist es, aus den Pflanzen neues Saatgut zu gewinnen, sowie die Sorten auf Eignung am jeweiligen Standort zu überprüfen, denn: „Die von den Sortenlisten längst gestrichenen alten Sorten, insbesondere die Regional- und Landsorten, stellen ein Stück Kulturgeschichte dar.“ Es geht hier letztlich um die Erhaltung der Vielfalt. Ich finde das nicht übel, denn ich habe mich schon oft gefragt, ob es so sinnig ist, auch bei den Samen immer nur dieselben Sorten zu erhalten, egal ob Tomaten oder Möhren.

Anderes ausgefallenes Saatgut gibt es auch hier: http://www.dreschflegel-saatgut.de/gbrmbh/

Vielleicht lohnt es sich tatsächlich, über den Anbau regionaler Besonderheiten nachzudenken, um wieder mehr Vielfalt in die Gärten zu bringen.

Die Links habe ich einer Maildiskussion zum Thema LOHAS (Life of Health and Sustainability) bzw. Bio-Boom und Lebensstile entnommen, die letztlich durch diesen Artikel angestoßen wurde.

Ich bin weit davon entfernt ein Ökofreak zu sein, aber das finde ich doch interessant und wollte es euch nicht vorenhalten.

Aber wer weiß, vielleicht kultiviert ihr ja schon längst regionstypisches Obst und Gemüse?

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